Samstag, 18. Juni 2011

FV Zell-Weierbach - SG Weier/Bühl 8:1


So viel Weier und Weierbach, da kommt man tatsächlich des öfteren durcheinander. Ich bildete mir ein, es gelernt zu haben, komme gerade aber wieder kräftig ins Schwanken. Egal. An diesem schönen Samstag, dem letzten in dieser Spielzeit, lief die Relegationsmaschine nochmal auf Hochtouren und insgesamt drei Spiele standen auf dem Programm. Das Genie suchte mal wieder die Spiele raus, herzlichen Dank an dieser Stelle. Ich musste also nur noch mitfahren, das bekam ich gerade noch so auf die Reihe. Es ging gemütlich los, pünktlich wurde Darmstadt angefahren und schon war man zu dritt in Richtung Schwarzwald. Kurzer Stau bei Bruchsal, komischer Verein, komischer Stau. Es ging weiter, immer weiter, bis die Ausfahrt Appenweier erreicht war. Schon wieder weier, aber diesmal gehts. Noch lief alles nach Plan, der Sportplatz wurde bald erreicht und es gab sogar noch einen guten Stellplatz vor dem Ground. An der Kasse dann hervorragende Karten, die kurz danach aber einmal ratsch in der Mitte eingerissen wurden, was den Kollegen aus Südhessen das erste mal an diesem Tage stark erboste. Ein freundliches "Du hast se doch nicht mehr alle" wurde dem zugegeben nervenden Ordner entgegen geworfen. Ich entzog mich der Gefahrenzone und suchte einen ersten Weg durch die Massen. Nette Anlage hier mit teilweise vier Stufen auf der Gegenseite und nettem Verköstigungsstand am Ende. Ansonsten gab es hier heute viel Quatsch, eine Tombola, bei der es allerlei Dreck zu gewinnen gab. Das Angebot reichte von Dortmund-Schals bis hin zur Schalke-Zahnbürste. Hallo? Wer braucht diesen Käse? Und was hat das bei einem Relegationsspiel zu suchen? Nichts, aber auch gar nichts. Es ging hinter das leere Tor, dort war Ruhe und das Match konnte so gut verfolgt werden. Wir regten uns noch ein paar Mal über die Anhänger von Weier auf, die doch recht peinlich auftraten. Da liegt man hoffnungslos zurück und regt sich über jeden Regenwurm auf dem Platz auf. Das nervte etwas, ging aber vorüber. Wir befürchteten schon das schlimmste, als die Spieler nicht mehr aus der Kabine kamen und die Regenwurm-Ultras den Platz stürmten. Sollte hier boykottiert werden? Nein, man ließ sich nur unnötig viel Zeit und verdarb uns somit den pünktlichen Wiederanpfiff. Der Kollege rastete jetzt schon zum zweiten Mal aus. Ich war aber ganz gelassen, war sowieso klar, dass man das zweite Spiel in Offenburg nicht komplett sehen konnte. Schlusspfiff nach neun Toren, raus hier aus dem Irrenhaus und weiter ins schöne Offenburg.

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